Installationsgalerie für Aktivanoden – ICCP-Nachrüstbeispiele
Reale Installationsfälle von ICCP-Aktivanodensystemen
Diese Galerie zeigt reale Installationen von ICCP-Aktivanodensystemen in privaten und gewerblichen Warmwasserspeichern in ganz Europa.
Alle Beispiele folgen den korrekten Installationspraktiken gemäß DIN 4753-3, einschließlich elektrischer Isolation, Erdung und kontinuierlichem Betrieb des Potentiostaten.
Installationsfälle
Fall 1: Standard-Nachrüstung (G ¾“ – G 1¼“)
Typisch für Buderus Logalux-, Viessmann Vitocell- und Vaillant-Speicher. Austausch einer Magnesiumanode im oberen Anschluss unter Verwendung standardisierter Gewindegrößen.
Fall 2: Seitliche Montage (Inspektionsöffnung)
Häufig in Systemen, bei denen der obere Anschluss nicht zugänglich ist, einschließlich verschiedener Buderus-, Viessmann- und Vaillant-Konfigurationen. Die Installation erfolgt über eine seitliche Inspektionsöffnung mit korrekter Abdichtung und elektrischer Isolation.
Fall 3: Edelstahlbehälter
Installation in Edelstahlbehältern mit angepassten Parametern. Korrekte elektrische Isolation und geregelte Ausgangsleistung helfen, Wasserstoffentwicklung zu reduzieren und die langfristige Integrität der Edelstahllegierung sicherzustellen.
Worauf bei jeder Installation zu achten ist
- Isolationsprüfung: Achten Sie auf die Kunststoff-Isolierhülse – sie verhindert, dass der Schutzstrom über das Tankgewinde kurzgeschlossen wird
- Erdung (Masse): Beachten Sie das Erdungskabel, das den Potentiostaten mit dem Tankkörper verbindet – es schließt den Schutzkreis
- Hinweis: Die Erdverbindung muss an einer blanken Metallstelle des Tanks erfolgen (z. B. an einer Schraube oder einer speziell gereinigten Oberfläche), um einen niedrigen elektrischen Widerstand sicherzustellen
- Korrekte Positionierung der Elektrode: Die Titanelektrode muss vollständig eingetaucht und korrekt im Tank ausgerichtet sein
- Status des Potentiostaten: Eine grüne LED zeigt aktiven Schutz an; eine abweichende Anzeige erfordert eine Überprüfung
LED-Statusübersicht
- Dauerhaft Grün: System in Ordnung, Tank geschützt
- Blinkend / Rot: Verbindungsfehler, Kurzschluss oder kein Wasser im Tank
- Kein Licht: Keine Stromversorgung
Magnesium vs. Titan – Visueller Vergleich
Warum auf einen Ausfall warten? Eine verbrauchte Magnesiumanode (links) schützt den Tank oft nicht mehr, lange bevor sichtbare Korrosion auftritt.
Die mit Mischoxid beschichtete Titanelektrode (rechts) löst sich nicht auf und bietet über die gesamte Lebensdauer des Tanks einen stabilen Schutz.
Typische Verdrahtung und Systemaufbau
- Anschluss der Titanelektrode an den Potentiostaten
- Anschluss des Erdungskabels an den Tankkörper
- Kontinuierliche Stromversorgung über einen Standard-EU-Stecker
Eine korrekte Verdrahtung ermöglicht eine präzise Messung des Schutzpotentials und eine geeignete Stromregelung.
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Unsere Ingenieure bestimmen die passende Gewindegröße, Elektrodenlänge und Systemkonfiguration.
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